„Hallo Polina, wir heiraten bald und hätten dich gerne als Fotografin dabei.“ Das traf mich wie aus heiterem Himmel: Auf der einen Seite freute ich mich natürlich riesig, diese Familie zum wiederholten Male fotografisch zu begleiten und das auch noch bei so einem schönen Anlass. Andererseits bekam ich kalte Füße: ich habe noch nie eine Hochzeitsreportage fotografiert und es machte mir Angst, an so einem wichtigen Tag so viel Verantwortung übertragen zu bekommen.


Aber wir dürfen ja bekanntlich dahin gehen, wo unsere Angst liegt. Außerdem war das nicht wirklich eine Option für mich, abzusagen. Also fasste ich meinen Mut zusammen und genoss mit der Familie einen wundervollen Vormittag.
Das Brautpaar wollte nur zu viert, nur zusammen mit ihren Kindern, dieses Ereignis feiern. Das ist genau nach meinem Geschmack: so pur, so persönlich und möglichst unaufgeregt.







Natürlich waren am Morgen alle ein bisschen aufgeregt. Wie sollte es auch anders sein, an so einem wichtigen Tag?..
Und doch blieb alles ganz entspannt. Es musste noch gebügelt, Kinder umgezogen und Geschirrspüler eingeräumt werden. Dann ging es endlich los zum Standesamt.
Leider durfte ich das Paar nicht zur Trauung begleiten und wartete draußen, bis die Zeremonie vorbei war.



Dafür erlebten wir zusammen den sonnigen Spaziergang, das herzliche Zusammensein zuhause, das gemeinsame Tanzen. Die Braut und der Bräutigam sind leidenschaftliche Tango-Tänzer, also durfte der Tango in diesem Tag auch nicht fehlen. Einmalig!



Vielen Dank für diese Erfahrung, es war einfach wundervoll mit euch!
